Altersvorsorge durch private Versicherungen stärken

Die Vorsorge für das Alter ist ein wichtiger Bestandteil. Durch die demografische Entwicklung sind die gesetzlichen Renten immer mehr in Gefahr. So könnte es sein, dass das jetzige Rentenmodell nicht mehr aufrecht zu erhalten ist. Das Wort Altersarmut hängt wie eine ständige Bedrohung über den Köpfen der Menschen. Nicht nur Erwerbslose, auch Arbeitnehmer mit geringem Einkommen müssen sich große Sorgen um ihre persönliche Versorgung im Alter machen. Daher sind private Versicherungen für viele Menschen die einzige Möglichkeit, für das Alter vorzusorgen. Doch das Dilemma entsteht erst für die Menschen, die wenig oder kein eigenes Einkommen haben. Denn private Versicherungen sind nur mit dem nötigen Kleingeld möglich. Wer schon wenig verdient, kann sich keine Absicherung durch private Versicherungen leisten.

Wer ein geringee Einkommen hat, sollte daher genau abwägen, welche zusätzlichen, privaten Versicherungen abgeschlossen werden sollten. Eine genaue Information im Vorfeld und ein Vergleich Versicherungen ist dabei ein guter Ratgeber.

Neben staatlichen Angeboten, wie beispielsweise der Riester-Rente, sollten sich aber auch Geringverdiener auf dem Versicherungsmarkt nach weiteren oder alternativen Versicherungsmöglichkeiten für die Altersvorsorge umsehen. So gibt es beispielsweise die kapitalbildende Rentenversicherung. Hier wird regelmäßig ein Beitrag angespart, der zu einer Kapitalansammlung führt. Nachteil ist bei dieser Form der Altersvorsorge die lange Bindung an Zahlungen. Hier sollte genau überlegt werden, ob diese regelmäßigen Beiträge für private Versicherungen immer entrichtet werden können.

 

Eine ganz andere Möglichkeit der Altersvorsorge eröffnet sich im Immobilienkauf. Wer sich den Traum von den eigenen vier Wänden ermöglicht, hat eine Kapitalanlage, die einem eher geringen Werteverlust unterworfen ist. Die Kapitalanlage in Immobilien ist in Zeiten der Inflation eine eher sichere und wertstabile Anlage. Von vielen Versicherten wird auch eine kapitalbildenende Lebensversicherung als Altersvorsorge genutzt. Diese Versicherung hat den Vorteil, dass nach dem Tod des Versicherten vor dem Zeitpunkt der Auszahlung der Versicherungssumme ein Hinterbliebenenschutz integriert ist.

Doch zur Altersvorsorge gehören nicht nur die bekannten Rentenversicherungen, sondern auch andere, private Versicherungen, wie beispielsweise die Berufsunfähigkeitsrente. Wer in jungen Jahren durch einen Unfall berufsunfähig wird, dem droht die Armut. Eine Absicherung der eigenen und auch der finanziellen Existenz der Familie kann durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung getätigt werden. Private Versicherungen, wie die Berufsunfähigkeitsversicherung, sind besonders wichtig geworden, denn die staatliche Unterstützung bei Berufsunfähigkeit ist mehr als gering. Es gibt lediglich noch die so genannte Erwerbsminderungsrente, wenn man überhaupt keinen Beruf mehr ausführen kann. Das bedeutet, dass man erst einen vollen Anspruch auf die staatliche Erwerbsminderungsrente hat, wenn man nicht mehr dazu in der Lage ist, mehr als drei Stunden am Tag zu arbeiten.

Da die staatliche Absicherung immer knapper wird, bleibt nur die private Vorsorge durch spezielle, private Versicherungen. Natürlich ist der Kostenfaktor für private Versicherungen der Punkt, den die meisten Menschen fürchten. Man sollte allerdings bedenken, dass die staatlichen Leistungen laut der Prognosen vieler Experten weiterhin gekürzt werden. So kann niemand sagen, ob er als junger Arbeitnehmer tatsächlich im Rentenalter auch eine Rente ausgezahlt bekommt, von der er sein Leben bestreiten kann.

Private Versicherungen können hier ihren Vorteil ausspielen: die vertragliche Bindung an eine bestimmte Auszahlung. Wer private Versicherungen abschließt, geht mit den Versicherungsgesellschaften einen Vertrag ein. Sollte sich die staatliche Lage verschlechtern, hat niemand eine Garantie auf Rentenzahlungen.

Trotz vieler Vorteile durch private Versicherungen gilt: ein genauer und penibler Versicherungsvergleich sollte im Vorfeld erfolgen.